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Das Eichhörnchen „rockt“


Das Eichhörnchen "rockt"

 

Der Herr an meiner Seite: Konrad Zuse.
 
Neben den Beuteln entstand im August 2009 auch die Idee, Tiere auf Röcke zu applizieren. 
Was zuerst da war, das Tier oder der Rock, kann ich nicht sagen.
Wer sich sehr schnell zeigte –  das erste Tier – das Eichhörnchen.
Ich mag diese Tiere sehr. In unserem Garten gibt es einen Walnußbaum und Haselnusssträucher. Eichhörnchen kommen hier her, um Nüsse zu sammeln. Gern erinnere ich mich an Begegnungen mit Eichhörnchen im Wald.

Was mir auch gefällt ist die Idee der Krafttiere. Hier werden Eigenschaften der Tiere symbolisch übertragen.
Das Eichhörnchen steht für: sammeln, Verspieltheit, Lebensfreude, Humor, Kommunikation und Öffnung.
Ich finde, das beschreibt sehr zutreffend meine Textilarbeiten.


 Mein  Entwurf

Dafür habe ich mir ziemlich viele Fotos und Zeichnungen von Eichhörnchen angeschaut. Nach dem Prinzip "gefällt mir- gefällt mir nicht" entwickelte sich dann mein Bild.
 
 
 
 

 Die gespiegelte Schablone

 

 

 

 Stoffauswahl und Zuschnitt

Für das Eichhörnchen, sowie Ast und Blätter, habe ich ausschließlich Stoffreste verbraucht. Die Augen sind aus Glas, die Nase ist eine Perle.
 
 

 

Der Rock ist aus Merinowolle und wurde für mich genäht.

 

 

 Der fertige Rock

Als echte Herausforderung erwies sich die Tatsache, einen qualitativ hochwertigen Rock zu applizieren.
Es brauchte Mut – was, wenn ich den Rock verunstaltete? Was auch nahe lag, als der sehr dehnbare Stoff beim Applizieren Dellen und Wellen warf. Doch das spätere Dämpfen wirkte wahre Wunder.

Es war ein sehr besonderer Moment, diesen Rock erstmals in der Öffentlichkeit zu tragen. Eben ein echter Hingucker – das "rockende" Eichhörnchen.