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16. Beutel: Women with Squirrel

Boy with Bird, 1934
 

1908-1984
ungarischer Künstler und
ein Vertreter des Konstruktivismus
 
Das Motiv
Wo und wann ich dieses Bild entdeckt haben, weiß ich nicht mehr.
Es hat mir einfach gut gefallen.
Seine ansprechenden Farben und die Gelassenheit zwischen Mensch und Tier haben mich sehr angesprochen.
Die Herausforderung lag darin, diese Motiv auf den Beutel zu bringen.
 
 

Die Vorzeichnung – zerschnitten gleicht sie einem  Puzzle.
Das Motiv basiert auf grundlegenden geometrischen Formen und gleichmäßigen Farbflächen, die zusammengefügt – konstruiert – werden.
Der Begriff Konstruktivismus verweist auf das lateinische Wort constructio: „Zusammenfügung“, „Bau“.

Die fest gesteckten Stoffteile, die anschließend aufgebügelt wurden.
Hier zeigt sich jeder Pfusch beim Aufzeichnen und Zuschnitt!
Eine "mathematisch fundierte Konstruktion" liegt mir halt nicht.

Das habe ich dann beim Nähen wieder ausgemerzt.
Mit Stofffarbe habe ich wieder Schatten gesetzt. Dafür eigenen sich jedoch eher glatte Flächen.
Farbe auf Samtgewebe sieht schnell schmutzig aus.

Eichhörnchen statt Vogel
Der Vogel hat es übrigens nicht auf den Beutel geschafft. Das sah so komisch aus.
Das Eichhörnchen stammt übrigens aus einer Mustergardine von Tord Boontje.

So Muster sind einfach unbezahlbar und ich liebe Eichhörnchen.

 

Zum Schluss nochmal der fertige Beutel.

Fazit: Das Ergebnis gefällt mir gut. Eine Symbiose aus Weibsbeutel und Krafttier.
Über Dezso Korniss habe ich leider wenig erfahren. Er scheint im deutschsprachigen Raum wenig bekannt zu sein und ungarisch kann ich leider nicht.
Aber ich war schon mal da. Als Teenager auf Tanztour mit unserer Folkloregruppe.
Ich erinnere mich noch gut an echte ungarische Gulaschsuppe und Mücken, Mücken, Mücken!
Wollte das jetzt eigentlich jemand wissen?